Eigenheimversicherungen

Haushohe Unterschiede

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Konsument 9/2009 veröffentlicht: 19.08.2009, aktualisiert: 25.08.2009

Inhalt

  • Prämien und Leistungen variieren stark
  • Uniqa bei unseren Testmodellen an der Spitze
  • Gebäude und Hausrat im Doppel meist günstiger
  • Wichtige Basisrisiken, Zusätze nach Bedarf

Seine eigenen vier Wände zu versichern ist – im Gegensatz zu den Vorschriften für das "fahrbare Wohnzimmer" – nicht Pflicht; ratsam ist es aber schon. Wer in einer Wohnung lebt, braucht dazu nur eine Haushaltsversicherung. Hausbesitzer schließen darüber hinaus meist eine Eigenheimversicherung ab. Damit soll dafür gesorgt sein, dass Schäden am eigenen Heim, die vor allem durch Naturgewalten entstehen, nicht zum finanziellen Ruin führen. Dabei muss es sich gar nicht um das denkbar Schlimmste wie einen Großbrand handeln. Auch kleinere Schäden können große Wirkung haben: etwa wenn ein Blitz direkt in das Haus einschlägt und Leitungen, Steckdosen und Geräte lahmlegt; wenn als Folge eines ordentlichen Sturms mit mehr als 60 km/h plötzlich Masten oder Bäume ins Haus hineinragen; oder wenn Leitungswasser austritt und zu Bruch- und Frostschäden führt.

Kein Kinderspiel: Feuer, Wasser, Sturm

Damit sind im Groben die drei Basisrisiken jeder Eigenheimversicherung – Feuer, Sturm und Leitungswasser – umschrieben. Sie sollten in jedem Fall gedeckt sein. Daneben kann noch eine Reihe von Zusatzdeckungen in den Vertrag aufgenommen werden, manchmal sind sie bereits inkludiert (mehr Infos siehe Inhalt rechts: "Was deckt die Eigenheimversicherung, was nicht?").

 

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Kommentare

  • AW: Eigenheimversicherungen
    von REDAKTION am 29.01.2010 um 12:02

    Da wir nicht wissen, wie die Versicherer genau kalkulieren und welche Geschäftspolitik verfolgt wird, kann kaum eingeschätzt werden, aus welchem Grund die Prämien so stark differieren. Die Risikokalkulation allein kann es aber wohl kaum sein, da hier die Unterschiede nicht derart groß sein dürften. Also liegt es wohl zu einem großen Teil an der jeweiligen Geschäftspolitik der Anbieter. Auch in unseren Vergleichen kommen wir immer wieder zu dem Ergebnis, dass es in allen Versicherungssparten derart große Unterschiede gibt. Man muss aber, bei fast allen Sparten, berücksichtigen, dass auch die Leistungen (Deckungen, etc.) innerhalb der Versicherer stark variieren. Nicht nur der Preis ist ausschlaggebend, sondern vor allem die Leistungen, die ein Versicherungsprodukt beinhaltet.

    Ihr "Konsument"-Team

  • Eigenheimversicherungen
    von andrae berger am 29.01.2010 um 10:25
    Aufgrund ihres Berichtes habe ich diesbezügliche Vergleiche bei 3 Wohnanlagen gemacht: umgerechnet auf den m2 ergaben sich folgende Kosten: Anlage 1, Innsbruck, 2 Jahre alt: 0,74 € Anlage 2, Rum bei Innsbruck: ca. 20 Jahre alt: 1,01 € Anlage 3, Völs bei Innsbruck, 25 Jahre alt: 1,36 € Das sind also Unterschiede bis fast zum Doppelten. Gibt es dafür einen nachvollziehbaren Grund? Ich sehe eigentlich keinen.
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