Einlagensicherung im Ausland

Renault Bank Direkt

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KONSUMENT 11/2014 veröffentlicht: 23.10.2014

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"Sie schreiben in KONSUMENT 8/2014 über den Markteintritt der Renault Bank Direkt. Die Formulierung „Mitglied des französischen Fonds de Garantie des Dépôts“ irritiert mich. Wie funktioniert da die Einlagensicherung? Hat die Niederlassung keine Lizenz in Österreich?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Klaus Schreiner.

Klaus Schreiner (Bild: U. Romstorfer/VKI)
Klaus Schreiner

Die Renault Bank Direkt ist bei der Finanzmarktaufsicht (FMA) als EWR-Bank im Rahmen der Niederlassungsfreiheit gelistet. Das bedeutet, dass sie Bankgeschäfte in Österreich durchführen darf und eine entsprechende Erlaubnis besitzt.

Einlagensicherung EU-weit harmonisiert

Die Einlagensicherung wurde EU-weit harmonisiert. Auch wenn die Renault Bank Direkt der französischen Einlagensicherung angeschlossen ist, entspricht die Absicherung jener österreichischer Banken und umfasst 100.000 Euro pro Kunde.

Keine Aspekte gegen einen Anlage bei der Renault Bank Direkt

Der Unterschied besteht nur darin, in welchen Fonds die Renault Bank Direkt die Sicherungsbeträge einbezahlt. Im Falle einer Insolvenz wären Ansprüche in Frankreich zu stellen. Es ist zu erwarten, dass dies ähnlich wie bei der Insolvenz der isländischen Kaupthing Bank gesammelt durchgeführt würde. Aus dem Blickwinkel der Sicherheit sehen wir keine Aspekte, die gegen eine Anlage bei der Renault Bank Direkt sprechen.


Hier finden Sie mehr unserer Tipps nonstop.

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Bild: VKI