Fahrschule Europa geschlossen

VKI unterstützt Geschädigte

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veröffentlicht: 10.07.2013

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Am 5.6.2013 legte der Inhaber der Fahrschule Europa in 1030 Wien, Markhofgasse 20/1, Ing. Josef Gabriel die Fahrschulbewilligung zurück. Dem Aus ging ein behördliches Entziehungsverfahren voraus. Fahrschüler, die am 8.Juli den Kurs besuchen wollten, standen vor verschlossenen Türen. Der VKI sucht nun Betroffene, um sie beim Durchsetzen von Ansprüchen zu unterstützen.

Ein Aushang mit der knappen Information, dass die Bewilligung für die Fahrschule zurückgelegt wurde, informierte über die Schließung. „Durch die Schließung werden Fahrschüler aus ihrer Ausbildung gerissen und müssen nun
um ihr Geld bangen“, sagt Ulrike Wolf, Juristin des VKI.

Abwicklung zur Rückerstattung der Kursgebühr unklar

Gegen einen im Voraus zu zahlenden Pauschalpreis von € 599,-- konnten Fahrschüler den B-Schein erwerben. „Zur Zeit ist unklar, ob die Fahrschule die Rückerstattung von im Voraus bezahlten aber nicht mehr konsumierten Kursleistungen und Fahrstunden aber rasch abwickeln wird“, so Wolf.

Fahrschulinhaber haftet

Typischer Weise sind von der Schließung überwiegend junge Leute betroffen, die ihre begonnene Ausbildung nun bei einer anderen Fahrschule fortsetzen müssen, was mit weiteren Kosten verbunden sein wird.

„Der Inhaber der Fahrschule Europa ist jedenfalls zur Rückerstattung geleisteter Vorauszahlungen verpflichtet und haftet für alle Schulden der Fahrschule, die gegenüber den Fahrschülern bestehen“, sagt Wolf.

VKI hilft Geschädigten

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) sucht nun – im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums – betroffene Fahrschüler, um sie bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche gegen den Inhaber die Fahrschule Europa zu unterstützen.

Weitere Informationen und einen Fragebogen für geschädigte Fahrschüler finden Betroffene auf www.verbraucherrecht.at

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Bild: VKI