Fahrschule Kaisermühlen

VKI klagt für Geschädigte

Seite 1 von 1

veröffentlicht: 06.08.2010, aktualisiert: 01.09.2010

Inhalt

Die Wiener Fahrschule Kaisermühlen wurde geschlossen. Der VKI hat vorerst für vier Geschädigte auf Rückzahlung offener Beträge geklagt.

Im Mai 2010 wurde Fahrschule Kaisermühlen behördlich geschlossen (1220 Wien, Donau Citystraße 4). Die Kunden warten vergeblich auf die Rückzahlung ihres Geldes. Seit 9.7.2010 befindet sich bei der Fahrschule ein Aushang, dass der Betrieb verkaufsbedingt ab 9.7.2010 für ca. 14 Tage geschlossen sei. Mit einer Wiedereröffnung durch einen neuen Inhaber ist in naher Zukunft nicht zu rechnen.

Die Vorgeschichte: Die Gewerbebehörde hatte der "Fahrschule Kaisermühlen“ in 1220 Wien, Donau Citystraße 4, Inhaber Manfred Thielmann schon vor Jahren die Gewerbeberechtigung entzogen. Daran schloss sich ein langer Rechtsstreit bis zum Verwaltungsgerichtshof an. Im Mai 2010 wurde der Bescheid der Behörde rechtkräftig und die Fahrschule letztlich geschlossen.

Die – meist jungen – Kunden hatten zum Teil hunderte Euro Vorauszahlungen geleistet und haben nun keine Aussicht, dass die Gegenleistungen erbracht werden. Rückforderungen wurden mit Vertröstungen beantwortet. Schließlich informierte der Inhaber, er werde Konkurs anmelden.

Der VKI hat – im Auftrag des Konsumentenschutzministeriums – rund 650 Geschädigte gesammelt. Die Schadenssumme beträgt rund 280.000 Euro. Der VKI hat vorerst in vier Fällen auf Rückzahlung geklagt.
Bei verschiedenen Polizeidienststellen laufen offenbar Erhebungen.

Mehr Infos finden Sie unter www.verbraucherrecht.at.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Bild: VKI