Finanzcheck fürs Jahr

Zeit für eine Inventur

Seite 1 von 6

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 2/2014 veröffentlicht: 30.01.2014

Inhalt

Neben dem Werterhalt des eigenen Vermögens steht weiterhin vor allem das Einsparen von Kosten auf dem Programm. Größere Wert­steigerungen sind nur mit mehr Risiko zu erzielen.

Sobald sich der Trubel rund um Weihnachten und Neujahr gelegt hat, wird es Zeit, den eigenen Besitz zu sichten: Was braucht man noch, was hat sich überlebt und kann getrost aussortiert werden? Inventur lässt sich in ­allen Ecken des eigenen Heims machen.

Versicherungspolizzen prüfen

Besonders wichtig ist aber der jährliche Blick in die Dokumenten- und Finanzmappe: Die Kontobelege aus dem Vorjahr sind neu dort abzulegen, während die aus dem Jahre Schnee guten Gewissens in den Reißwolf gesteckt werden können. Weiters sind sämtliche Polizzen durchzublättern: Ist noch alles auf dem aktuellen Stand oder hat es im Vorjahr Veränderungen gegeben, die Anpassungen notwendig machen (siehe Checkliste).

Geldanlage für das nächste Jahr

Und schließlich geht es um die Planung für das laufende Jahr: Welche Anlagen laufen aus, was davon soll wie und vor allem für wie lange neu investiert werden? Um hier gewisse Entscheidungsgrundlagen für das kommende Jahr bieten zu können, haben wir Datenmaterial und Angaben von Finanzdienstleistern sowie der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) gesammelt.

Wenig Neues bei Zinsen und Inflation

Die übereinstimmende Auskunft: An den niedrigen Zinsen für Spareinlagen wird sich 2014 wenig ändern. Lediglich bei länger laufenden Anleihen wird im Jahresverlauf mit einem leichten Zinsanstieg gerechnet. Auch die Inflation wird relativ stabil bleiben, allenfalls von den 2,1 Prozent im vergangenen Jahr auf 1,7 bis 1,9 Prozent zurückgehen. Für Anleger bedeutet das: Um keinen Kaufkraftverlust zu erzielen, müssen Investments bei einer KESt von 25 Prozent mindestens 2,5 Prozent Rendite erbringen.

Wer wertet stärker ab: Euro oder Dollar?

Beim Euro gehen die Meinungen auseinander: Die Experten der OeNB gehen von einem leichten Rückgang des Euro gegenüber dem Dollar aus, andere erwarten sich eine starke Aufwertung. Abhängen wird das Ganze davon, wie viel billiges Geld die Notenbanken weiterhin in den Markt pumpen. Wenn, dann wird eine derartige Kehrtwende eher den US-Amerikanern zugetraut, was für einen starken Dollar spricht. 


Lesen Sie außerdem:

Die folgenden Seiten dieses Artikels sind kostenpflichtig.

Falls Sie Abonnent sind, melden Sie sich bitte an:
 
Falls Sie kein Abonnent sind, wählen Sie bitte eine der folgenden Optionen:

KONSUMENT-Abo

52 Euro: 12 Hefte + Online-Zugang  Mehr dazu

KONSUMENT-Online-Abo

25 Euro: 12 Monate Online-Zugang  Mehr dazu

Online-Tageskarte

5 Euro: 24 Stunden Online-Zugang  Mehr dazu

Inhalt

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
3 Stimmen
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo