Finanzieren

Das Kredit-Einmaleins

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Konsument 6/2002 veröffentlicht: 27.05.2002, aktualisiert: 19.06.2002

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Vielen Kreditnehmern wird erst nach einiger Zeit klar, welche Verpflichtungen sie auf Jahre hinaus eingegangen sind. Ohne Geldpolster kann man rasch ins Schleudern kommen.

Monatliche Belastung: Die wichtigste Frage lautet daher: Kann ich mir überhaupt einen Kredit leisten? Wenn ja, wie hoch darf die monatliche Rate im Ernstfall sein? Als Richtwert gilt, die Ratenzahlung sollte niemals mehr als ein Drittel des Nettoeinkommens betragen. Zu bedenken ist überdies, dass sich die Lebenssituation wesentlich ändern kann (Jobverlust, Krankheit, Familienzuwachs, Scheidung).

Haushaltsplanung: Einen guten Überblick über die finanzielle Situation liefert ein Haushaltsplan, der die Einnahmen (Gehalt, Zusatzeinkommen) den bestehenden Verpflichtungen gegenüberstellt (u.a. Miete, Gas/Strom, Heizung, Telefon/Handy, Fernsehen, Auto/ Verkehrsmittel). Dazu kommen Ausgaben für Ernährung, Bekleidung, Hobby sowie Rückzahlungen für laufende Kredite, Leasingverträge, Versicherungsprämien, Alimente etc. Denken Sie auch daran, wie Sie Unvorhergesehenes (zB Zahnersatz oder Reparaturen) begleichen und für Urlaub oder bevorstehende Anschaffungen ansparen können. Tipp: Lieber nicht das gesamte verbleibende freie Einkommen für Ratenzahlungen verplanen, sondern eine Reserve für finanzielle Engpässe belassen.

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