Fondsgebundene Lebensversicherungen

Damit Sie nicht Schiffbruch erleiden

Seite 1 von 11

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 10/2003 veröffentlicht: 24.09.2003

Inhalt

  • Ungewisser Ertrag, möglicher Verlust, sichere Spesen
  • Nur wenige Anbieter geben die Kosten an
  • Nicht für jeden, nur bedingt zur Altersvorsorge geeignet

Herbe Enttäuschung

Bei uns häufen sich die Beschwerden, bei Versicherern die Vertrags-Stornierungen. Fondsgebundene Lebensversicherungen, oft als besonders ertragreiche, sichere Geldanlage verkauft, entpuppen sich bei vielen Anlegern mit Einlangen der ersten Kontonachricht als herbe Enttäuschung: Der Kontostand ist weitaus niedriger als angenommen, Kündigung die Konsequenz.
Fondsgebundene Lebensversicherungen – eine Kombination aus Ablebensversicherung und Ansparen in Investmentfonds – sind seit Anfang der 90er-Jahre bei uns erhältlich.

Kunden entscheiden über Risiko

Kunden können bei diesem Produkt über die Auswahl der Risikokategorie mitentscheiden, wie der Sparanteil der Versicherungsprämie veranlagt wird: ob eher in Anleihen mit wenig Risiko und geringeren Ertragsaussichten oder eher in Aktien mit hohem Risiko und höherem Ertragspotenzial.

Eigenverantwortung trotz Fondsmanagement

Üblicherweise werden fondsgebundene Lebensversicherungen inklusive Fonds-Management angeboten. Der Kunde wählt die Risikokategorie, Auswahl und Kauf der Fondsanteile sowie die laufende Marktbeobachtung zählen zu den Aufgaben des Managements. Gratis ist dieser Service freilich nicht: Er kostet zwischen 0,4 und 0,6 Prozent einer Jahresprämie. Doch trotz Fonds-Management sind Anleger gut beraten, sich nicht einfach in freudiger Erwartung saftiger Renditen zurückzulehnen.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen
Bild: VKI