Geld und Versicherungen

Bilanz zum Jahreswechsel

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KONSUMENT 1/2012 veröffentlicht: 22.12.2011

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Bekanntlich werden per 31.12. die Sparzinsen für das abgelaufene Jahr gutgeschrieben, Kontoauszüge fürs Quartal oder das abgelaufene Jahr werden zugestellt. Das ist ein guter Anlass, die persönlichen Finanzen zu durchforsten.

Überblick verschaffen

Vorausschauende Planung ist das Um und Auf – auch beim Geld. Mit einem Haushaltsbudgetrechner lässt sich rasch feststellen, was und wie viel wofür ausgegeben wird und wie viel vom Einkommen im günstigsten Fall monatlich „übrig bleibt“. So lässt sich unter anderem zeigen, welche Neuanschaffungen (oder auch Produkte für die Altersvorsorge) man sich leisten kann oder ob zum Beispiel das Ausmalen noch ein Jahr verschoben werden muss. Einen elektronischen Haushaltsrechner findet man unter www.konsument.at/haushaltsbudgetrechner. Nach dieser Analyse kann man eine grobe Planung für das kommende Jahr erstellen.

Drei Monatseinkommen als Notgroschen

Eiserner Bestandteil der Finanzplanung sollte ein sogenannter Notgroschen in Höhe von ungefähr drei Monatseinkommen sein, damit die kaputte Waschmaschine oder eine dringende Heizungsreparatur kein Loch ins Börsel reißen. Diese Summe legt man am besten auf ein täglich fälliges Sparbuch oder ein Onlinekonto, um sie jederzeit zur Verfügung zu haben. Der Nachteil der geringeren Verzinsung wiegt nicht so schwer wie das Problem, im Notfall nicht flüssig zu sein, weil alles Ersparte in langfristig gebundenen Anlagen geparkt ist.

Alle Finanzprodukte prüfen

Zum Überblick gehört auch, alle Finanzprodukte detailliert anzuschauen, also Girokonten, Sparbücher und Online-Sparkonten, Versicherungen, Kredite und andere Anlageprodukte. Sein Konto sollte man ja ohnehin im Wochenrhythmus durchsehen und prüfen, ob etwa unautorisierte Abbuchungen vorgenommen wurden. Zum Jahreswechsel sollten dann auch sämtliche Abbuchungs- und Daueraufträge durchforstet werden. Auch das Quick-Guthaben auf der Bankomatkarte sollte aufgebraucht werden, ehe die neue Karte kommt. Auf Sinnhaftigkeit kontrollieren sollte man auch kleine laufende Ausgaben wie Vereinsmitgliedschaften, Abonnements oder Spenden-Daueraufträge.

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