Geldanlage: Bonus-Sparprodukte (Marktübersicht)

Der Lohn des Ausharrens

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Konsument 2/2006 veröffentlicht: 28.12.2005

Inhalt

  • Vielfältige Produktkonzepte
  • Im Detail meistens kompliziert
  • Oft nur für „brave“ Sparer geeignet

Bonus-Modelle

Wer freut sich nicht über einen netten Bonus? Das haben sich auch die Marketingleute in den Banken gedacht und manche Sparbücher oder Sparcards mit Bonus-Modellen ausgestattet. Deren Prinzip: Je länger die Laufzeit, desto höher die Zinsen. Die periodisch ansteigende Verzinsung besteht aus einer variablen oder garantierten Basisverzinsung, zusätzlich wird ein Zinsbonus draufgelegt.

Für den Vermögensaufbau

Zugeschnitten sind diese Produkte auf den mittel- bis langfristigen Vermögensaufbau, entweder durch regelmäßige Einzahlungen oder durch Einmalerlag eines größeren Betrages. Behebungen wirken sich bei den meisten Produkten negativ auf die gesamte Spareinlage aus. Es wird entweder der Bonus gekürzt oder der Zinssatz für den gesamten Betrag auf das Niveau für täglich fällige Spareinlagen zurückgestuft. Daher sind diese Produkte nicht für das Abdecken von kurzfristigen Finanzengpässen geeignet.

Mehrere Typen hier nicht berücksichtigt

Die Banken bieten außer den hier angeführten noch andere ähnliche Produkte mit steigender Verzinsung an (etwa mit steigendem Zinssatz bei steigender Einlagenhöhe, Wertpapiere mit Stufenverzinsung), diese fallen jedoch nicht unter unsere Produktdefinition und wurden daher ausgeklammert.

„Echte“ Bonus-Sparbücher und -Cards lassen sich in drei Gruppen einteilen:

  • variabel verzinste Produkte für laufende Einzahlungen mit offener Laufzeit,
  • variabel verzinste Produkte für laufende Einzahlungen mit fixer Laufzeit,
  • fix verzinste Produkte mit festgelegter Laufzeit für die Veranlagung von Einmalbeträgen.

Details zu diesen drei Typen finden sie links oben.

 

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