Geldanlage: Informationsblätter

Nötige Information

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Konsument 3/2009 veröffentlicht: 10.07.2009

Inhalt

Das Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz hat Informationsblätter zu den Themen Anlageprodukte, Anlageberatungsfirmen sowie Tipps zum richtigen Umgang mit Vermittlern erstellt.

Angesichts der Finanzkrise stellt sich heraus, dass vielen Konsumenten nicht bewusst war, dass sie riskante Papiere, etwa Immobilienaktien, gekauft haben. Daher erstellt das Bundesministerium für Soziales und Konsumentenschutz Informationsblätter, die das Wichtigste zu Anlageprodukten, Anlageberatungsfirmen sowie den richtigen Umgang mit Vermittlern darstellen.

Das Ziel

Interessierte sollen im Beratungsgespräch die richtigen Fragen stellen. Wer vorsorgen möchte, muss erst die eigenen Einkommensverhältnisse und die Lebenssituation wie Arbeitsplatz oder Familie realistisch einschätzen. Dabei ist zu klären, ob und wie viel Geld für die Vorsorge zur Verfügung steht. Keinesfalls sollte das gesamte Kapital in ein Produkt gesteckt werden. Anlagen mit mehr Risiko sind eher für längere Zeiträume sinnvoll, weil sich dann die Kursschwankungen ausgleichen sollen.

Sicherheit & Verfügbarkeit 

In Aktien oder andere spekulative Wertpapiere sollten, wenn überhaupt, nur solche Beträge investiert werden, deren Verlust verschmerzbar ist. Auch Versicherungen sind nicht hundertprozentig sicher. Fonds- und indexgebundene Produkte sind mit Wertpapieren unterlegt, deren Kurs stark schwanken und zu Verlusten führen kann. Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit (Bindung) beeinflussen einander. Je geringer Sicherheit und Verfügbarkeit, desto höher die Ertragschancen. Hohe Sicherheit muss dagegen mit niedrigerer Renditeaussicht erkauft werden. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es auch bei der Geldanlage nicht!

Bestellen kann man die Informationsblätter telefonisch unter 0800/20 20 74 oder unter bmask Broschürenservice .

Bild: VKI