Geldanlage: Mythos Gold

Totgesagte leben länger

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Konsument 10/2009 veröffentlicht: 17.09.2009

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Gold steht seit jeher für Reichtum und Macht. Ein Vorabdruck aus dem neuen Ratgeber "Sicher anlegen".

Seit Jahrtausenden ist das gelbe Edelmetall Objekt menschlicher Begierde. Zu Zeiten des babylonischen Königs Nebukadnezar II. war der Wert des Goldes nach Berechnungen des Wirtschaftswissenschaftlers Stephen Harmston so bemessen, dass man für eine Unze Gold, das sind 31,1 Gramm, 350 Laibe Brot bekommen hat.

Rechenbeispiel

Machen wir ein kleines Rechenbeispiel: Wenn heute eine Feinunze Gold rund 770 Euro kostet und ein Laib Brot 2,20 Euro, dann bekommen wir für eine Feinunze Gold heute noch genauso viel Brot wie damals. Eigentlich erstaunlich, dass Gold noch immer die gleiche Kaufkraft besitzt, oder? Immerhin sind seither 2.600 Jahre vergangen ... Und genau diese Wertbeständigkeit macht Gold für Anleger in Zeiten unsicherer Wirtschaftsentwicklungen so interessant.

Tod des Goldes 

Dass Gold einmal über die 1.000-Dollar-Marke (Gold wird in US-Dollar gehandelt) schießen wird, das haben Ende der 1990er-Jahre nur wenige Experten für möglich gehalten. Damals war Gold „out“, es wurde zum Auslaufmodell erklärt. Aktien waren „in“. Der Preis für eine Feinunze Gold pendelte zwischen 250 und 300 US-Dollar. Die ehrwürdige Financial Times berichtete damals in einer Titelgeschichte „Vom Tod des Goldes“.

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Kommentare

  • Zinstabellen in "Ihr Geld"
    von REDAKTION am 06.10.2009 um 11:28

    Zinstabellen zu Sparguthaben und Krediten finden Sie hier:
    http://www.konsument.at/cs/Satellite?pagename=Konsument/MagazinArtikel/Detail&cid=318858958542
     

    Klicken Sie in der schwarzen Hauptnavigation auf "EXTRA", dann auf "Ihr Geld". Dort finden Sie aktualisierte Daten.
    Ihr Konsument-Team

  • Zinstabellen
    von am 06.10.2009 um 11:26
    Hatten sie nicht auf der al ten Homepage so eine Übersicht über Sparbuchzinsen oder was ähnlihces?
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo