Girokonten

Schröpf, lass nach!

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Konsument 8/1999 veröffentlicht: 01.08.1999

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  • Erhebliche Verteuerung bei allen Kontogebühren
  • Überziehungszinsen weniger reduziert als Privatkreditzinsen
  • Sanfter Druck hin zum Pauschalkonto
  • Nur durch Selbstbedienung lässt sich sparen

Was ist nicht alles in jüngster Zeit billiger geworden: Schlagobers, Handys, Flugreisen, ja sogar die Mieten haben sich dort und da verringert oder zumindest auf dem Niveau des Vorjahres eingependelt. Ein erfreulicher Trend, der dazu führte, dass sich der Verbraucherpreisindex in den vergangenen zwei Jahren nur noch im Promillebereich nach oben bewegte.
Umso krasser springt die Preisgebarung der Banken ins Auge: Seit 1996 verteuerten sich die jährlichen Kontokosten beträchtlich, in einem Fall sogar um 91 Prozent! Von inflationsbedingter Anpassung kann hier keine Rede mehr sein. Und dass das Privatkontengeschäft angeblich defizitär ist, kann auch nicht erst in den vergangenen Jahren aufgefallen sein. Bleibt die Umstellung auf den Euro als einer der möglichen Gründe für derart massive Preissprünge. Aber hier hört man bestenfalls hinter vorgehaltener Hand, dass „man den Kunden gegenüber ehrlicherweise sagen muss: Die Banken werden die Kosten für die Euro-Einführung nicht allein tragen“.

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