Holidaydreams: Bei Anruf Abbuchung

Werbung für die Holidaycard

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Konsument 8/2007 veröffentlicht: 20.07.2007

Inhalt

Die aggressiven Keilermethoden der Firma Holidaydreams.

Kostenlos übernachten

Derzeit treiben Telefonkeiler der Firma Holidaydreams Alassi AG ihr Unwesen. Dabei wird versucht, eine so genannte Holidaycard um 126 Euro zu verkaufen. Mit dieser Card könne man in vielen Hotels in ganz Europa kostenlos übernachten, heißt es. Einen solchen Anruf erhielt auch Karin W. aus St. Pölten. Als vorsichtige Konsumentin bat sie aber erst einmal um schriftliches Infomaterial. „Dafür forderte die freundliche und sehr geduldige Telefonistin meine Bankverbindung“, erzählt Frau W. Sie gab ihre Kontodaten erst nach längerem Zureden bekannt.

Abbuchung ohne Einwilligung

Warum dies für die Zusendung von Unterlagen nötig sei, wurde nicht erklärt. Jedenfalls bemerkte Frau W. einige Wochen später bei Durchsicht ihrer Kontoauszüge, dass von Holidaydreams eine „Jahresgebühr-Teilzahlung“ in Höhe von 99 Euro abgebucht worden war. Das wollte sie sich nicht gefallen lassen, weil ihr ausdrücklich versichert worden war, dass kein Geld ohne Einwilligung abgebucht würde. Sie protestierte telefonisch bei der Holidaydreams-Hotline und veranlasste bei ihrer Bank die Rückbuchung des Betrages. Das empfiehlt sich in solchen Fällen, die Frist dafür beträgt 42 Kalendertage ab Abbuchungstermin. Und: Ob man mit der Holidaycard wirklich Hotelzimmer kostenlos bekommt, entzieht sich unserer Kenntnis.

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Bild: VKI