Investmentfonds

Besteuerung auf Umwegen

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Konsument 7/2001 veröffentlicht: 01.07.2001

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Auch bei ausländischen Fonds nascht der Finanzminister künftig an den Kursgewinnen mit.

Seit heuer sind Kursgewinne von Aktienfonds steuerpflichtig. Bei inländischen Fonds wird die Kursgewinnsteuer (auch SPESt-KESt genannt) direkt durch die Fondsgesellschaft abgezogen (siehe „Investmentfonds“ [Konsument 6/01] ). Anders ausländische Fonds: Sie können nicht zur Einhebung einer österreichischen Steuer verdonnert werden. Um trotzdem zu den erhofften Mehreinnahmen zu kommen (viele Anleger haben bislang auf die Versteuerung der Erträge ausländischer Wertpapiere „vergessen“), greift der Finanzminister zu einer drakonischen Erinnerungshilfe. Er verpflichtet die (österreichischen) Depotbanken zu einem so genannten Sicherungseinbehalt in Höhe von 2,5 Prozent des Kurswertes am Jahresende, wenn die Besitzer ausländischer Fonds nicht von selbst ihrer Meldepflicht nachkommen.

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Bild: VKI