Investmentfonds im Dauertest: Aktien Europa

Überflieger und lahme Enten

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Konsument 9/2005 veröffentlicht: 19.08.2005

Inhalt

  • Fonds mit Aktien europäischer Unternehmen
  • Wenig Währungsrisiko
  • Viele der österreichischen Fonds unter "ferner liefen"

Hohes Risiko

Aktien sind wegen der vergangenen Börsentalfahrt etwas in Verruf geraten. Doch auf lange Sicht kann man damit größere Wertzuwächse lukrieren als mit Anleihen. Mehr als die Hälfte der rund 2000 Fonds, die wir monatlich beobachten und bewerten, sind Aktienfonds. Möglichen hohen Ertragschancen steht hier allerdings auch ein hohes Verlustrisiko gegenüber. Daher sollte man nur einen Teil seines Geldes in Aktienfonds anlegen. Und da ist es günstiger, wenn das Risiko etwas verteilt ist und sich ein Aktienfonds nicht auf einen kleinen Markt beschränkt. Dafür empfehlen sich zwei Fondsgruppen, nämlich Aktienfonds Europa und Aktienfonds Welt, die wir in der November-Ausgabe vorstellen werden.

Gesamteuropäische Auswahl

Wir veröffentlichen diesmal eine Auswahl von Fonds, die im gesamten europäischen Raum investieren, also auch in Aktien von Schweizer und britischen Unternehmen sowie in Osteuropa anlegen können. Eine Alternative wären Fonds, die nur in Aktien der Eurozone veranlagen, womit ein mögliches Währungsrisiko vermieden würde. Allerdings sind gerade Großbritannien und die Schweiz wichtige Börsenmärkte.

Dazu ein Blick auf unsere Testtabelle : Die beiden österreichischen Fonds, die „stark überdurchschnittlich“ bewertet wurden, der siemens/equity western-europe und Klassik Aktien Europa T, halten beide erhebliche Anteile von Briten-Aktien. Viele heimische Fonds rangieren allerdings unter "ferner liefen".

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Bild: VKI