Investmentfonds und Finanzkrise

Stunde der Wahrheit

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Konsument 1/2009 veröffentlicht: 11.12.2008, aktualisiert: 17.12.2008

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Die weltweite Finanzkrise macht auch österreichischen Kapitalanlagegesellschaften zu schaffen. Manche steuern ihre Fonds aber besser durch den Sturm als andere.

Witz zur Auflockerung

Schwarzer Humor in Zeiten der Krise – Kunde zum Anlageberater: „Kennen Sie sich mit diesen Wertpapiergeschäften wirklich aus?“ Anlageberater: „Aber natürlich, so etwas habe ich schon Hunderte Male gemacht!“ Kunde: „Dann bin ich ja beruhigt!“ Anlagerater: „Das können Sie auch sein. Einmal muss es ja klappen!“

Investmentfonds relativ sicher

Anlegen nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ – ganz so schlimm dürfte es bei den Kapitalanlagegesellschaften, die wir untersucht haben, nicht laufen. Schließlich galten und gelten Investmentfonds nach wie vor als relativ sichere Anlageform. Aber wie und von wem sie gemanagt werden, ist dem Anleger meist nicht wirklich bekannt. Doch spielt das Fondsmanagement überhaupt so eine große Rolle? Bleibt in Zeiten, in denen sich nicht nur die Aktienkurse im freien Fall befinden, sondern es in vielen Fällen auch um die Bonität von Wertpapieremittenten ähnlich bestellt ist, überhaupt Spielraum, um sich aus dem Zug der Lemminge auszuklinken?

Gutes Fondsmanagement gefragt

Ein Blick auf die Ergebnisse zeigt, dass mit überlegtem Handeln offenbar doch Schlimmeres vermieden werden kann. Zwar gibt es keine Kapitalanlagegesellschaft, die überall Bestleistungen erzielen konnte, aber die Gesamtergebnisse der einzelnen KAGs unterschieden sich doch deutlich voneinander. Offenbar zeigt sich gerade in schwierigen Börsezeiten, ob Wertpapierexperten über eine geschickte Hand bei der Zusammenstellung und Verwaltung eines Fonds verfügen.

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Bild: VKI