Kontogebühren

Überfallen

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Konsument 8/2003 veröffentlicht: 16.07.2003, aktualisiert: 22.07.2003

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Die Zitrone geht diesmal an die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. Sie hat die Kosten für Gehaltskonten saftig erhöht.

Zum letzten Jahreswechsel verschickte die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien Briefe an ihre Kunden: Die Kontomodelle seien umgestellt worden, hieß es. Und alle Kunden wurden ungefragt einem neuen Modell zugeteilt, das für sie jeweils das angeblich günstigste wäre. Doch bei genauer Betrachtung stellt sich heraus: Von „günstig“ kann keine Rede sein. Ein Konto kommt jetzt meist sogar erheblich teurer als früher. Wer zum Beispiel 368 Transaktionen jährlich auf seinem Konto abwickelt sowie Maestro- und Kreditkarte hat, zahlt jetzt rund 11 Prozent mehr als früher. Auch bei anderen Nutzermodellen ergibt sich laut unseren Berechnungen im Allgemeinen eine kräftige Verteuerung, im Extremfall bis zu 44 Prozent! Und es zeigt sich: Sparen können nur jene, die ihre Transaktionen jetzt hauptsächlich über Internet-Banking oder am Automaten abwickeln.

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Kommentare

  • Kontogebühren
    von FVGLAS am 05.08.2010 um 12:33
    Die Bank Austria hat im Juli 2010 auch eine gewaltige Zinserhöhung bei Überziehungen des Gehaltskontos eingeführt. Das kann bis zu 18,25 % ausmachen! Das grenzt schon an Wucherzinsen!So kann man die Kunden auch in den Ruin treiben bzw. vergraulen. Da heißt es auf den Kontoauszügen: Für allfällige von uns zugelassenen Überschreitungen bis zu einem Betrag von € XY,- wird ein Sollzinssatz in der Höhe von 13.25 % p. a. verrechnet. Für darüber hinaus gehende Überschreitungen wird zusätzlich eine Überziehungsprovision in der Höhe von 5 % p.a. verrechnet.
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