Kundenservice

"Problemfall Roswitha E."

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Konsument 10/2001 veröffentlicht: 01.10.2001

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Anstatt das schwer wiegende Problem der „kleinen“ Kundin zu lösen, war Gericom zunächst damit befasst, sich beim Großabnehmer Lidl zu entschuldigen.

Bei der Abfassung umfangreicher Texte ist der Computer mit seinen praktischen Korrektur- und Formatierungsfunktionen kaum noch wegzudenken. So kam Frau Roswitha E., die soeben im Begriff ist, ihre Diplomarbeit an der Universität Wien fertig zu stellen, das Lidl-Angebot vom vergangenen Mai gerade recht: ein üppig ausgestattetes Notebook der Marke Gericom für vergleichsweise günstige 26.990 Schilling (1961 Euro).

Die Freude währte allerdings nur bis zum August, denn plötzlich meldete das Notebook einen Softwarefehler und die Diplomarbeitsdatei war verschwunden! Als Frau E. die Datei nach mühsamer Suche doch noch fand, war sie an anderer Stelle unter einem völlig anderen Titel abgespeichert. Darüber hinaus fand sich im Fenster „Eigenschaften“ der Name einer fremden Person! Hatte Gericom etwa eine gebrauchte Festplatte eingebaut? Frau E. schickte ein entsprechend erbostes E-Mail an Gericom.

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