Leihwagen im Urlaub

Böses Erwachen am Urlaubsende

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Konsument 11/2000 veröffentlicht: 01.11.2000

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Die Wagenpapiere waren weg – und ein junges Paar um fast 10.000 Schilling ärmer.

Evi und Mario Rieder hatten geheiratet. Die Hochzeitsreise sollte nach Sizilien gehen. Im März, wenn bei uns noch Winter herrscht, steht dort schon alles in voller Blüte. Flug und Leihwagen hatte das junge Paar bereits in Wien gebucht und auch bezahlt.

Vergeblich geprüft. Am Flughafen in Catania stand das Auto fahrbereit beim Verleihunternehmen „Sicily by car“. Rieders beäugten das Vehikel genau und kritisch. Hatte man nicht öfter gehört, dass arglose Reisende später wegen einer Beule zur Kassa geben wurden, die schon vorher den Kotflügel zierte? Nach einer wunderschönen, erlebnisreichen Woche kam der Tag des Abschieds. Kurz vor dem Abflug retournierten die Flitterwöchner den Wagen an die Verleihfirma. Dabei gab es eine unschöne Szene. Mit südländischem Temperament beklagte der Mann am Schalter, dass die Wagenpapiere fehlten. Das sei ein sehr ernstes Problem, erklärte er. Rieders beteuerten jedenfalls, die Papiere nicht entwendet zu haben. Weil die Zeit drängte, unterschrieb Herr Rieder ein Formular, das ihm vorgelegt wurde. „In Spanien gab es im Mietwagen keine Wagenpapiere, sondern nur eine Anmeldebestätigung. Ich dachte, dass das in Italien so ähnlich ist. Daher haben wir nicht kontrolliert, ob auch die Wagenpapiere vorhanden sind“, ärgerte sich Frau Rieder nachträglich.

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Bild: VKI