Lotterie: Warnung!

Scheinbarer Gewinn

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veröffentlicht: 05.03.2013

Inhalt

In letzter Zeit kursieren vermeintliche notarielle Gewinn­benachrichtigungen einer spanischen Lotteriekommission, die per E-Mail versandt werden. Wir raten, keinesfalls auf diese Mails zu reagieren. Es handelt sich schlicht und einfach um einen dreisten Schmäh.

Eine „Europäische Mio. Euro Lottery Kommission S.L“ mit Sitz in Madrid, versendet zurzeit Gewinnbenachrichtigungen und stellt Summen von mehreren hunderttausend Euro in Aussicht. Dem in mangelhaftem Deutsch abgefassten Schreiben ist die Aufforderung angeschlossen, verschiedene persönliche Daten, wie Name, Geburtsdatum, etc. per Fax oder Mail bekanntzugeben, um den scheinbaren Gewinn zu erhalten. Eine Konsumentin berichtet, dass der schriftlichen Gewinnverständigung, auf die sie nicht reagiert hatte, mehrere Anrufe mit der Ländervorwahl der Kanarischen Inseln, 0034, folgten.

Gebühren-Masche

Aus ähnlichen vorgetäuschten Lotteriespielen der vergangenen Jahre wissen wir, die am Telefon angewandte Masche ist dann meist folgende: Mit dem Hinweis auf Gebühren, die beim Überweisen der hohen Gewinnsummen entstünden, versuchen freche Betrüger ihren Opfern erhebliche Geldsummen aus der Tasche zu ziehen.

Nicht reagieren, nichts zahlen

Wir empfehlen, keinesfalls mit den Urhebern dieser Schreiben in Kontakt zu treten! Löschen Sie solche Mails umgehend! Auch wenn der Trick mit den Gewinnversprechen schon alt ist, leicht abgewandelt tritt er leider immer wieder auf.


Weitere Infos rund um "vermeintliche Lotterien" finden Sie hier: Spanische Lotterie 5/2011 und Lotterien 11/2007.

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Kommentare

  • Schon seit Jahren kursieren diese Gewinnmeldungen...
    von eiger am 10.03.2013 um 09:08
    ... und so lange trainiere ich schon meinen Spamfilter mit diesen armen Psychelen - mit Erfolg, denn heute kostet es mich nur noch einen Lacher wenn solche Mails der Spamfilter löscht. Eine aktuelle Masche scheint derzeit zu sein, im Namen der Italienischen Post Gebühren einzutreiben... aber das ist eine andere Geschichte.
Bild: VKI