Marktübersicht: Privatarzt-Versicherungen

VIP-Service beim Arzt

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Konsument 4/2005 veröffentlicht: 17.03.2005

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  • Privatarzttarife immer beliebter
  • Kontaktlinsen, Massagen, Alternativmedizin immer beliebter
  • Achtung auf Annahmerichtlinien

Rasch eine neue Brille

Kurz vor Jahresende setzte ein Run auf Augenärzte und Optiker ein. Viele Österreicherinnen und Österreicher wollten sich noch rasch eine neue Brille besorgen. Seit 1. Jänner haben die gesetzlichen Krankenkassen ihre Leistungen für Sehbehelfe stark reduziert (siehe "Brillen – Was die Kasse noch leistet"). Dies rückt die private Arztversicherung – im Versicherungsdeutsch meist „Tarif für ambulante Heilbehandlung“ genannt – ins Blickfeld. Denn hier gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, einen Zuschuss für Brillen zu lukrieren: Entweder rechnet man zuerst mit der Sozialversicherung ab, dann übernimmt der private Versicherer den Selbstbehalt, den die Kasse nicht zahlt.

Bei privater Versicherung einreichen

Viele Patienten vermeiden auch den mühsamen Papierkrieg mit ihrer Krankenkasse und reichen die Kosten gleich bei der Privatversicherung ein. Dann ersetzt diese einen Gutteil der tatsächlichen Kosten (je nach Vertrag 50 oder 80 Prozent). Allerdings gibt es den Kostenersatz für Brillen und Kontaktlinsen auch nur alle zwei Jahre (ausgenommen bei Merkur und Wiener Städtische, die diese Einschränkung nicht kennen). Und: Es rentiert sich nicht, ausschließlich wegen der Brillen diese Versicherung abzuschließen. Dafür würden die Prämien oft mehr ausmachen, als an Kostenersatz möglich ist.

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