MAS-Magnetfeldtherapie

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Konsument 11/2002 veröffentlicht: 23.10.2002

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Der versprochene Behandlungserfolg blieb aus, doch MAS verweigerte bisher die Rücknahme des Gerätes.

Überzeugende Worte

„Ohne Magnetfeldtherapie könnte ich heute kaum noch gehen!“ So klang es sinngemäß aus dem Mund eines Vertreters der Future Medical Gálos GmbH, der Oberösterreich-Niederlassung der Firma MAS-Magnetfeldsysteme. Überzeugende Worte, die den von Kreuzschmerzen geplagten Herrn Neuner bewogen, den Kaufvertrag für ein damals 36.666 Schilling (2664,62 Euro) teures Magnetfeldtherapiesystem zu unterschreiben.

Erfolgloses Warten. In der Hoffnung auf die versprochene Erleichterung wandte Herr Neuner die Therapie regelmäßig an. Doch auch nach sechs Monaten hatte sich noch kein spürbarer Erfolg eingestellt. Er beschwerte sich bei der Future Medical Gálos GmbH und wollte das in seinen Augen wirkungslose Gerät zurückgeben.

Diagnose Metallvergiftung. Daraufhin erhielt Herr Neuner neuerlich Besuch vom MAS-Vertreter. Der war nicht wirklich darüber erstaunt, dass der Kunde bisher nicht auf die Therapie angesprochen hatte, diagnostizierte er doch eine „Metallvergiftung“, die der erfolgreichen Behandlung der Kreuzschmerzen im Weg stehe. Die Abhilfe dagegen hatte er in der Tasche, nämlich in Form von Nahrungsergänzungstabletten. Diese sollte Herr Neuner ein halbes Jahr lang einnehmen und sich außerdem bei MAS untersuchen lassen.

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