MEL: Meinl European Land

Mit Aktien kann man auch verlieren

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Konsument 11/2007 veröffentlicht: 19.10.2007

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Bereits im Februar konnten Sie bei uns erfahren, dass die Aktien von Meinl European Land keine sichere Bank sind. Ein Kommentar von "Konsument"-Chefin-vom-Dienst Dr. Veronika Kaiser.

Liebe Leserinnen und Leser,

bereits in Konsument 2/2007 konnten Sie bei uns erfahren, dass die Aktien von Meinl European Land keine sichere Bank sind [  MEL: Meinl Immobilienaktien - Sinnvoll oder nicht? ]. Das hat Sie hoffentlich davor bewahrt, Ihrem Sparschwein Adieu zu sagen. Mit Aktien kann man nämlich auch verlieren. Vielen Kleinanlegern ist dies nun schmerzlich bewusst. Entscheidend ist vor allem die Frage, ob Konsumenten vor dem Kauf über das Verlustrisiko aufgeklärt wurden. Wenn nicht, können Berater oder Verkäufer belangt werden. Derzeit prüft unsere Rechtsabteilung gemeinsam mit dem Konsumentenschutzministerium und der Arbeiterkammer die rechtlichen Möglichkeiten.

Auch Finanzberater überlegen Klage

Sehr seltsam finden wir es in diesem Zusammenhang übrigens, dass auch Finanz-Strukturvertriebe eine Klage angekündigt haben. Die sprichwörtliche Mali-Tant’ muss von der Hochfinanz keine Ahnung haben. Aber Profis sollten doch über Aktien Bescheid wissen. Oder sie haben sich von hohen Provisionen blenden lassen.

Unsere Juristen wird das Thema noch länger beschäftigen. Wenn es dazu Neues gibt, lesen Sie das sicher bei uns: in der gedruckten Ausgabe von „Konsument”, online auf www.konsument.at oder auf www.verbraucherrecht.at . Meinl hat übrigens auch Investmentfonds. Einige davon werden in unserem Langzeit-Fondstest bewertet.
Näheres lesen Sie in unserem Artikel [ Investmentfonds im Dauertest: Europa ].

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo