Münzen sammeln

Sammlerwert

Seite 1 von 1

KONSUMENT 3/2012 veröffentlicht: 13.02.2012

Inhalt

"Ein Münzhändler teilte uns mit, dass man für einen österreichischen Euro-Münzensatz maximal den Nominalwert von 3,88 Euro erzielen könne. Wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Preisen?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Bernd Lausecker.

Bernd Lausecker (Bild: Ehrensberger)
Bernd Lausecker

"In einer Zeitschrift habe ich das Angebot für einen österreichischen Euro-Münzensatz (Münzen von 1 Cent bis 2 Euro) um 72 Euro gesehen. Nun besitzen wir einige solche Münzsätze. Daher fragten wir bei einem Münzhändler, wie viel er uns dafür bezahlen würde, und bekamen die Auskunft, dass man dafür maximal den Nominalwert von 3,88 Euro erzielen könne. Wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Preisen?"

Über ihren eventuellen Nominalwert hinaus haben Münzen meist nur einen Sammlerwert, denn der Metallwert ist – außer bei Edelmetallmünzen – gering. Bei Münzen, die ein gesetzliches Zahlungsmittel sind, wie zum Beispiel Euromünzen, haben nur Stücke einer bestimmten Qualitäts­stufe („polierte Platte“) Sammlerwert. Dieser Wert richtet sich nach Angebot und Nachfrage und kann entsprechend schwanken. Über den Sammlerwert geben Münzhändler und auf den Münzhandel spezialisierte Banken Auskunft.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Bild: VKI