Münzzählautomaten

Schotter-Spesen

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KONSUMENT 4/2012 veröffentlicht: 29.03.2012

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Wer seine Münzen durch den Zählautomaten im Bankfoyer schickt, sollte sich unbedingt vorher mit den Gebühren vertraut machen. Vor allem für Kleinbeträge kommen bei manchen Banken deftige Spesen zusammen.

Wer beim Bezahlen im Supermarkt umständlich die genauen Cent-Beträge zusammensucht, hat gute Nerven und eine dicke Haut. Denn beliebt macht man sich damit bei den mehrheitlich gestressten Mitstreitern in der Warteschlange nicht.

Viele ersparen sich solche Konfrontationen und halten die Geldbörse gebrauchsfähig, indem sie den Kleinschotter alle paar Tage ins Gurkenglas leeren. Irgendwann ist auch das voll, dann folgt der Weg zum Münzzähler in der Bank. Bevor die Münzen durch den Automaten rollen, sollte man sich aber ein wenig kundig machen. Denn auch Selbstbedienung ist nicht immer gratis.

Für Kunden meist gratis

Vor allem unterscheiden die Banken beim Geldzählen am Automaten zwischen Kunden und Nichtkunden. Für Kunden ist der automatische Zählvorgang bei den meisten Banken gratis, wenn der gezählte Betrag gleich auf das Konto oder Sparbuch eingezahlt wird.

Nur zählen lassen, nicht immer möglich

Bei einer Einzahlung aufs Sparbuch verlangt überhaupt nur die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien eine Gebühr. Die Münzen nur zählen zu lassen, ist bei manchen Banken gar nicht möglich, andere verlangen dafür auch von ihren Stammkunden Gebühren. Gut die Hälfte bietet aber auch diesen Service kostenlos an.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Allg. Sparkasse OÖ, BAWAG P.S.K., BAWAG P.S.K., Bank für Kärnten und Steiermark, Bank für Tirol und Vorarlberg, Dornbirner Sparkasse, Erste Bank, Hypo NOE, Hypo Salzburg, Hypo Tirol, Oberbank, RLB NÖ-Wien, RLB OÖ, UniCredit Bank Austria, VKB-Bank, Volksbank Wien

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Bild: VKI