Nachbarschaftsärger

Jetzt reicht´s!

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Konsument 6/2002 veröffentlicht: 24.05.2002

Inhalt

  • Es gibt nur wenige allgemein gültige Regeln
  • Am besten ist immer eine Einigung im Guten
  • Klagen als letztes Mittel

Sie toben, lärmen, stinken

Sie toben, lärmen, stinken, sie bringen einen um Schlaf, Erholung, Geruhsamkeit. Kurz: Nachbarn können ganz schön nerven. Wobei naturgemäß jeder auch selbst Nachbar ist. Der böse Nachbar ist aber immer der andere. Polizei und Gerichte können davon ein Lied singen  – wenngleich weder Innen- noch Justizministerium über konkrete Zahlen darüber verfügen, wie oft etwa die Exekutive wegen Nachbarschaftsstreitigkeiten ausrücken muss, beziehungsweise zu wie vielen Prozessen das schwierige Nebeneinander nun tatsächlich führt.

Ein Viertel klagt

Lediglich die „Statistik Austria“ erhob – zuletzt im Rahmen des Mikrozensus 1998 – die Beeinträchtigung des Wohnens durch Lärm- und Geruchsbelästigung: Demnach klagt mehr als jeder vierte Österreicher (28,8 Prozent) über „geringfügige“ bis „sehr starke“ Beeinträchtigung durch Lärm, immerhin noch fast jeder fünfte (19,1 Prozent) über entsprechende Beeinträchtigung durch Gestank. Freilich sind hier alle Quellen berücksichtigt, also nicht nur die bösen Wohn- oder Gartennachbarn, sondern auch Gewerbe- und Industriebetriebe sowie der Verkehr.

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