Ökofonds

Geld oder Leben

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Konsument 12/2002 veröffentlicht: 14.11.2002

Inhalt

  • Umweltbewusstsein und Geldanlage sind kein Widerspruch
  • Die Anlagestrategie grüner Fonds ist sehr unterschiedlich
  • Die Ertragschancen sind nicht schlechter als für andere Fonds

Die Ansprüche sind gestiegen. Viele Konsumenten geben sich nicht damit zufrieden, gute und preiswerte Produkte geboten zu bekommen. Sie wollen auch ethische Ansprüche erfüllt sehen, wollen keine Unternehmen unterstützen, die die Umwelt verschmutzen oder ihre Mitarbeiter ausbeuten. Das gilt zunehmend auch für Geldanlagen. Für jeden vierten potenziellen Käufer einer Aktie oder eines Investmentfonds-Anteils spielt das ökologische und soziale Verhalten von Unternehmen eine große Rolle bei seiner Investmententscheidung. So das Ergebnis einer aktuellen Gallup-Umfrage vom Mai 2002 – fünf Jahre zuvor war dieser Wunsch nur bei etwa halb so vielen Menschen ausgeprägt.

In Österreich zugelassene Fonds

Grund genug für eine Bestandsaufnahme. Berücksichtigt haben wir Fonds inländischer Fondsgesellschaften und ausländische Fonds, die in Österreich zugelassen sind. Andere Auslandsfonds blieben außer Betracht, diese sind mit erheblichen steuerlichen Nachteilen verbunden und daher nicht zu empfehlen. Die Fonds lassen sich grob gesprochen in zwei Gruppen teilen – solche mit dem Anlageschwerpunkt Umwelt, die im vorliegenden Test behandelt werden, und solche mit dem Schwerpunkt Ethik (sie werden in der Ausgabe 2/2003 untersucht).

Bild: VKI