Pendlerpauschale

Mehr Geld vom Fiskus

Seite 1 von 6

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 1/2014 veröffentlicht: 02.01.2014

Inhalt

Wenn Ihr Dienstgeber das Pendlerpauschale bei der Lohnverrechnung nicht bereits berücksichtigt, können Sie es beim Jahresausgleich auch nachträglich beantragen.

Grundsätzlich sind alle Ausgaben des Arbeitnehmers für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit dem Verkehrsabsetzbetrag in Höhe von 291 Euro automatisch abgegolten. Die Ausnahme nennt sich "Pendlerpauschale" und kommt in zwei Ausprägungen vor:

- Das "Kleine Pendlerpauschale" steht jenen Arbeitnehmern zu, deren einfache Wegstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsplatz mindestens 20 Kilometer beträgt und denen zugleich die Benützung eines Massenbeförderungsmittels zumutbar ist.

- Das "Große Pendlerpauschale" steht jenen Arbeitnehmern zu, deren einfache Wegstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsplatz mindestens zwei Kilometer beträgt und denen zugleich die Benützung eines Massenbeförderungsmittels nicht zumutbar ist.

Auch für stark gehbehinderte Arbeitnehmer

Das große Pendlerpauschale steht grundsätzlich auch allen stark gehbehinderten Arbeitnehmern zu. (Voraussetzung dafür ist eine Bescheinigung nach § 29b der Straßenverkehrsordnung oder eine Befreiung von der Kfz-Steuer aufgrund der Behinderung.)

 


 

Lesen Sie außerdem zu den Themen Pendlerpauschale und Steuern:

Die folgenden Seiten dieses Artikels sind kostenpflichtig.

Falls Sie Abonnent sind, melden Sie sich bitte an:
 
Falls Sie kein Abonnent sind, wählen Sie bitte eine der folgenden Optionen:

KONSUMENT-Abo

52 Euro: 12 Hefte + Online-Zugang  Mehr dazu

KONSUMENT-Online-Abo

25 Euro: 12 Monate Online-Zugang  Mehr dazu

Online-Tageskarte

5 Euro: 24 Stunden Online-Zugang  Mehr dazu

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
2 Stimmen

Kommentare

  • Pendlerhilfe
    von Orgi am 22.01.2014 um 12:41
    Zusätzlich zur Pendlerpauschale giebt es in einigen Bundesländern die Möglichkeit um Pendlerhilfe anzusuchen. Hier giebt es zwar Einkommensgrenzen, diese sind aber z.B. in NÖ für Familien recht großzügig angesetzt. Info s dazu giebt es auf der HP Help.gv.at
  • Abzocke!
    von sidestep am 21.01.2014 um 10:45
    Wie man es dreht und wendet, die Mittelschicht, vulgo der arbeitende und steuerzahlende Bürger wird gnadenlos abgezockt den (ehrlichen) Arbeitgebern bleibt aufgrund massiver Steuerbelastungen nichts übrig bzw. wird so weiter Arbeitsplatzvernichtung betrieben der Arbeitnehmer fragt sich, ob es sich überhaupt noch lohnt, morgens aufzustehen - Sparzinsen negativ, hohe Inflation, Preisexplosion bei allen Gütern des täglichen Bedarfs, in der Pension dann grade mal die Mindestrente - Scheinasylanten, Arbeitsunwillige, Süchtige etc. sind da viel besser dran (verständlich, die sind das Klientel der Abzockerparteien, nur mit denen können sie sich noch an der Macht halten!).
  • Sonderregelung Dienstfahrzeug
    von cma am 20.01.2014 um 11:09
    Ich fahre pro Tag mehr als 100km und habe genau aus dem Grund ein Dienstfahrzeug, für das ich auch Steuern zahle (wie bei meinem anderen Einkommen auch). Warum ich jetzt keine Pendlerpauschale mehr bekommen soll, kann mir niemand wirklich erklären. In meinem Fall wären die Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel in etwa gleich wie den Betrag, den ich an Steuern zahle - also wo ist der Unterschied? - die Privatnutzung? - auch mit einer Jahreskarte in Wien kann ich 365 Tage im Jahr fahren. Wie auch immer - die Abzocke geht weiter - in meinem Fall halt doppelt. Mein Arbeitgeber muss die massiven Steuererhöhungen im Autosektor schlucken und ich bekomme keine Pendlerpauschale mehr (wäre die Große) - das nenne ich Budgetkonsolidierung auf Ein- UND Ausgabenseite!
KONSUMENT-Probe-Abo