Schenken und Vererben

Nur keine Panik

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Konsument 12/2000 veröffentlicht: 01.12.2000

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Wer eine Immobilie erbt oder geschenkt bekommt, wird ab nächstem Jahr dafür deutlich mehr Steuer zahlen müssen.

Daher kann es interessant sein, noch in diesem Jahr aktiv zu werden. „Keinesfalls sollte man jedoch in Panik und nur aus steuerlichen Überlegungen alles herschenken“, warnten kürzlich die Notare. Nur wer ohnehin in nächster Zeit eine Schenkung geplant hatte, für den könnte sich ein Vorziehen noch in diesem Jahr lohnen.

Bisher war aus dem Titel Erbschafts- und Schenkungssteuer wegen der niedrigen Einheitswerte (das ist die Basis für die Steuerbemessung) für den Fiskus nicht viel zu holen. Die Einheitswerte betragen oft nur ein Zehntel des tatsächlichen Verkehrswertes. Daher kam es zu einem Auseinanderklaffen zwischen dem steuerlichen und dem tatsächlichen Wert einer Immobilie. Der durchschnittliche Einheitswert liegt für eine Eigentumswohnung in Wien bei etwa 100.000 Schilling, für ein Einfamilienhaus um die 200.000 Schilling und für eine Villa bei 300.000 Schilling.

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