Schülerunfallversicherungen - Marktübersicht

Trügerische Sicherheit

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Konsument 9/2006 veröffentlicht: 21.08.2006

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  • Zahlscheinpolizzen in der Schule
  • Drei bis elf Euro Prämie jährlich
  • Unfallrisiko nicht wirklich abgesichert

 

Regelmäßiger Zahlschein

Mit schöner Regelmäßigkeit bringen Tochter oder Sohn zu Anfang des Schuljahres den Zahlschein für die Unfallversicherung nach Hause. Und die Eltern legen die paar Euro meist gerne aus. Schließlich soll der Sprössling vor den Folgen eines Unfalls geschützt werden. Für medizinische Behandlung und Rehabilitation kommt zwar die Krankenkasse auf, doch ein Unfall kann noch weitere Kosten nach sich ziehen.

„Gesetzliche“ zahlt selten

Teuer wird es, wenn das Kind zum Beispiel ständig Pflege benötigt oder die Wohnung rollstuhlgerecht adaptiert werden muss. Hier erweisen sich die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung als ziemlich lückenhaft. Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt zahlt nämlich nur bei Unfällen, die in der Schule oder auf dem Weg von und zur Schule geschehen, nicht aber dann, wenn das Malheur in der Freizeit passiert. Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, sind von der gesetzlichen Unfallversicherung ebenfalls nicht erfasst.

15 Versicherungen angeschaut

Somit legen private Unfallversicherungen – auch diese preiswerten Zahlscheinpolizzen – das Schwergewicht auf Geldleistungen bei dauernder Invalidität. 15 österreichische Unfallversicherer haben wir nach solchen Angeboten gefragt. Fünf Unternehmen offerieren Schülerunfallversicherungen standardmäßig als Zahlscheinprodukt, Generali und die Merkur auf Anfrage.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo