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Konsument 6/2001

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Konsument 6/2001 veröffentlicht: 01.06.2001

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Wohnraumfinanzierung - Riskante Yen-Kredite

Der Kurs der japanischen Währung ist in den letzten Jahren gesunken. Auch die Zinsen sind in Japan derzeit sehr niedrig. Daher werden jetzt Fremdwährungskredite auf Yen-Basis wieder sehr stark beworben. Banken weisen dabei wenigstens auf die Risiken hin und raten, dass man einen Yen-Kredit nur dann in Erwägung ziehen sollte, wenn man den gleichen Betrag auch auf Schillingbasis problemlos zurückzahlen könnte und bereit ist, die internationale Währungsentwicklung zu beobachten. Nicht so manche dubiosen Finanzberatungsfirmen: Sie behaupten, dass man bislang bei Yen-Krediten nur gewonnen habe. Aber eine günstige Entwicklung in der Vergangenheit sagt nichts über die zukünftige Entwicklung aus. Experten schätzen, dass die Zinsdifferenz zwischen Yen- und Euro-Krediten schon bald geringer werden könnte. Damit wäre der Zinsvorteil dahin; ebenso, wenn der Kurs des Yen wieder steigt. Je nach mittel- bis langfristiger Kursentwicklung kann jeder Fremdwährungskredit zu beträchtlichen Mehrkosten führen, die bis zur Existenzbedrohung gehen können.

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