Skikurs: Versicherung

Notwendig oder nicht?

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KONSUMENT 3/2015 veröffentlicht: 26.02.2015

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"Braucht man für Skikurse eine eigene Versicherung?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort – hier Gabi Kreindl.

Gabi Kreindl (Bild: U. Romstorfer/VKI)
Gabi Kreindl

Bei den Eltern mitversichert

Grundsätzlich sind Kinder in der Schule und auch auf Schulveranstaltungen – wie dem Skikurs – versichert. Werden die Kinder krank, leistet die Krankenversicherung der Eltern, wo die Kinder mitversichert sind. Sie übernimmt Behandlungskosten, die Kosten für einen stationären Aufenthalt, die Arztkosten und bei medizinischer Notwendigkeit auch die Transportkosten ins nächste geeignete Krankenhaus. Bei einem Unfall leistet die AUVA.

Im Fall einer Hubschrauberbergung werden die Bergungskosten allerdings nicht immer gedeckt. Daher ist es ratsam, zumindest eine Bergungskostenversicherung zusätzlich abzuschließen. Oft wird sie aber im Rahmen von Mitgliedschaften in alpinen Vereinen oder über einen Autofahrerclub angeboten bzw. ist automatisch inkludiert.

"Echte" Unfallversicherung überlegenswert

Darüber hinaus sollte der Abschluss einer privaten Unfallversicherung angedacht werden, die Geldleistungen bei bleibender Invalidität erbringt und Unfallkosten abdeckt. Produkte mit sinnvollen Leistungen sind für eine Person um ca. 100 bis 150 Euro pro Jahr zu haben, eine Familie hat mit ca. 200 bis 300 Euro zu rechnen. Der große Vorteil beim Abschluss einer „echten“ Unfallversicherung: Die ganze Familie ist weltweit rund um die Uhr versichert und Sie müssen nicht vor jeder Reise oder jedem Skikurs neuerlich überlegen!


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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo