Spareinlagen

Geldanlage in der Krise

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veröffentlicht: 19.01.2015

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Sie sind so etwas wie die Eintrittskarte zur Geldanlage, und selbst bei niedriger Verzinsung kommt man kaum um sie herum: Spar-Cards, Sparbücher, Online-Sparkonten und Termingelder, also Einlagen bei Kreditinstituten, die – anders als Girokonten – nicht dem Zahlungsverkehr dienen und unbefristet oder auf eine bestimmte Zeitspanne hin gebunden angelegt werden.

Beurteilung

Sicherheit sehr hoch
Renditechancen gering
Kosten null bis sehr gering
Liquidität je nach Bindungsdauer gering bis hoch
Bequemlichkeit sehr einfach und transparent
Mindestveranlagung sehr gering bis mittel
Anteil am Portfolio 10 bis 30 %


Je nach Angebot sind Spareinlagen mit fixem oder variablem Zinssatz erhältlich, und auch wenn sie in Niedrigzinszeiten nicht gerade durch viel Ertrag punkten, hat dennoch fast jeder einen Teil seines Vermögens so gelagert.

Die unschlagbar positiven Assets: Sparbuchgeld unterliegt keinen Kursschwankungen, muss nicht ständig im Hinterkopf behalten werden, ist im Gegensatz zu Bargeld durch ein Losungswort vor Diebstahl und Verlust geschützt und lässt sich je nach Bedarf für kurzfristige Behebungen oder auch längerfristiges Ansparen anlegen. Der große Nachteil: Die Rendite ist so mager, dass oft nicht einmal die Kaufkraft des angelegten Geldes erhalten bleibt. Wer Wert auf höchstmögliche Sicherheit legt, kommt dennoch kaum darum herum.

Sicherheit

Spareinlagen gelten als mündelsichere Veranlagungsform, da sie vor Verlusten geschützt sind. Das heißt, was man einzahlt, erhält man (fast immer) garantiert auch wieder zurück, üblicherweise mit ein paar Zinsen drauf. Dazu muss jede Bank, die hierzulande ihre Dienste anbietet, per Gesetz für Guthaben auf Sparbüchern und Sparkonten, aber auch auf den Girokonten eine Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Person vorsehen.

Zu einem Kapitalverlust kann es in einer Krisensituation, wie etwa dem Konkurs einer Bank, daher nur dann kommen, wenn jemand bei ein und derselben Bank mehr als 100.000 Euro in Form von Sparbüchern und Sparkonten gelagert hat. Gegen dieses Risiko kann man sich schützen, indem man sein Vermögen auf mehrere Bankinstitute verteilt. Ein kleines Risiko für Minimalverluste besteht weiters bei kleinen Beträgen mit sehr niedriger bis gar keiner Verzinsung, wie unter "Kosten" beschrieben wird.

Bewertung

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