Spenden

Mit Brief und Siegel

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KONSUMENT 11/2011 veröffentlicht: 21.10.2011

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Vor Weihnachten wird besonders intensiv um Spenden ­geworben. Woran Sie seriöse Organisationen erkennen und wie Sie selbst vom Spenden profitieren.

Hungerkatastrophe in Afrika, kranke Kinder oder herrenlose Tiere: Viele Vereine und Organisationen bitten jetzt vor Weihnachten um Spenden für wohltätige Zwecke. Mit Spendenbriefen und Werbern wird Mildtätigkeit heutzutage professionell organisiert. Das lässt noch nicht auf einen Mangel an Seriosität schließen. Namhafte Organisationen betonen, dass sie ohne gezielte Werbung nicht genügend Mittel bekämen.

Überzeugen oder überrumpeln?

Die Grenze zwischen Überzeugen und Überrumpeln verläuft beim Spendensammeln mitunter fließend. Etwa wenn Ihnen der ­engagierte junge Mann auf der Straße oder an der Haustür gleich eine Beitrittserklärung zum Unterschreiben hinhält. Oft wird man dann förderndes Mitglied eines Vereins. Hat man leichtsinnigerweise auch noch seine Bankverbindung bekannt gegegeben, kann es passieren, dass später Geld abgebucht wird.

Nichts leichtsinnig unterschreiben

Möglicherweise haben Sie eine Einzugs­ermächtigung unterschrieben, mit der Sie den Verein ermächtigt haben, Mitglieds­beiträge von Ihrem Konto abzubuchen. Wenn Sie ­später zu dem Schluss kommen, dass Sie der betreffenden Organisation doch keine milde Gabe zukommen lassen wollen, müssen Sie gegenüber dem Verein die Einzugsermächtigung mit eingeschriebenem Brief widerrufen (Kopie aufheben!). Wird trotzdem etwas abgebucht, können Sie die Abbuchung bei Ihrer Bank rückgängig machen. Dafür haben Sie acht Wochen Zeit.


Lesen Sie auch unsere Artikel Spendengütesiegel 12/2012 und Gütezeichen 6/2011

 

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