Supermarkt: Kassabon

Hoax-Meldung

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Konsument 3/2008 veröffentlicht: 25.02.2008, aktualisiert: 27.02.2008

Inhalt

Dem Freund eines Bekannten ist etwas Unangenehmes passiert. Er kaufte in einem Supermarkt ein und ließ den Kassazettel liegen. Als er mit dem vollen Einkaufswagen zu seinem Auto gehen wollte, hielt ihn eine Frau mit Kopftuch auf.

Sie hatte seinen Kassazettel in den Hand und behauptete, er habe ihren Einkauf gestohlen. Die Polizei wurde gerufen. Die Frau legte zum Beweis den Kassabon vor. Er musste seinen Einkauf hergeben. Wie ist so etwas möglich?

Moderne Wandersage

Höchstwahrscheinlich hat der von Ihnen geschilderte Vorfall gar nicht stattgefunden. Es dürfte sich um eine moderne Wandersage handeln, die in persönlichen Gesprächen, aber auch in Ketten-E-Mails verbreitet wird. E-Mails mit erfundenen Horrormeldungen sind relativ häufig. Die Website www.hoaxinfo.de der Technischen Universität Berlin sammelt unter anderem solche „sagenhaften“ E-Mails. Dort ist auch diese Geschichte unter dem Titel „Kopftuch mit Kassabon“ beschrieben.

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Bild: VKI