Überweisungen mit PSK und Western Union

Geld weg: Vorsicht im Internethandel

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Konsument 11/2003 veröffentlicht: 20.10.2003, aktualisiert: 23.10.2003

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Die Ware kam nie an und das Geld verschwand spurlos.

Billige Flachbildschirme

Herr Z. surft gern im Internet. Eines Tages glaubte er, das Geschäft seines Lebens gemacht zu haben. Zwei Flachbildschirme um insgesamt 4929,70 Euro - von einem Verkäufer aus Moldawien angeboten - sprangen ihm bei einer IT-Auktion ins Auge. Das Geschäft war rasch abgeschlossen. Der Moldawier schlug Western Union zum Geldtransfer vor. Für Herrn Z. war es dabei wichtig, dass dieser den Betrag erst erhalten sollte, wenn die Ware in Wien eingetroffen wäre. Herr Z. ging deshalb am 27.9.2002 zum nächsten Postamt und erkundigte sich über die Funktionsweise von Western Union.

Vertragspartner der PSK

Dabei handelt es sich um einen Vertragspartner der P.S.K. Man riet ihm zu dieser Art der Überweisung, weil er zur Sicherheit eine geheime Geldtransfer-Kontrollnummer erhalten würde, ohne die der Verkäufer aus Moldawien das Geld nicht beheben könne. Das ist verwunderlich, denn zu diesem Zeitpunkt gab es in einem sehr ähnlichen Fall bereits Probleme. Die Kronen-Zeitung berichtete kurz darauf, am 16.10.2002, davon.

Auch in diesem Fall hatte das Personal diese Auskunft über die Auszahlungsmodalitäten im Empfängerland erteilt. Und die hatte sich als falsch herausgestellt. Das Geld verschwand in beiden Fällen spurlos, und die Ware kam nie an. Der Code stellte sich im Nachhinein als wertlos heraus.

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