Unberechtigte Mahnung

Schnell gemahnt - doch die Richtigstellung dauert ...

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Konsument 10/2000 veröffentlicht: 01.10.2000

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Nicht immer ist es einfach, bei einem Versandhaus eine Verwechslung aufzuklären.

„Sie waren doch schon bei uns?“, fragte unsere Beraterin im „Konsument“-Info Center freundlich. Vor ihr saß eine junge Frau mit dunklen Augen, die verzweifelt hervorstieß: „Schon wieder die Quelle!“

Zu früh gefreut. Schon früher hatte uns Ana Stojanovic um Hilfe gebeten. Sie war Kundin bei besagtem Versandhaus, hatte dort Verschiedenes bestellt und auch bezahlt. Anfang April nun waren von ihrem Kundenkonto fast 23.000 Schilling abgebucht worden – für angeblich gelieferte Waren. Wir nahmen damals die Sache in die Hand und stellten fest, dass Adresse und Reisepassnummer, die bei der Lieferung festgehalten wurden, nicht mit den Daten von Frau Stojanovic übereinstimmten. Offenbar eine Verwechslung. Die Firma gestand ihren Irrtum ein und buchte die Beträge zurück. Doch jetzt wurde Frau Stojanovic schon wieder mit einer Bestellung ihrer Namensvetterin konfrontiert.

Immer alles bezahlt. „Dabei habe ich dieses Dings nie bestellt!“ Frau Stojanovic kämpfte mit den Tränen. Sie hatte stets bezahlt, was sie eingekauft hatte. Unsere Beraterin tröstete sie: „Es wird sich hoffentlich alles aufklären.“ Was uns zum Glück auch gelang. Die Konsumentin erhielt eine schriftliche Bestätigung, dass sie keine Schulden bei Quelle hatte. Damit hielten wir die Sache endgültig für erledigt.

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