Unfallversicherungen

So finden Sie preiswerten Schutz

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Konsument 4/2005 veröffentlicht: 17.03.2005

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  • Sinnvoller Schutz
  • Enorme Prämienunterschiede
  • Individuelle Beratung nötig

Prämienunterschiede bis zu 300 Prozent

Gute Unfallversicherungsprodukte müssen nicht teuer sein. Unsere Untersuchung, die wir im Auftrag der Arbeiterkammer Wien durchgeführt haben, brachte Prämienunterschiede bis zu 300 Prozent ans Licht. Wer vergleicht und sich gut beraten lässt, kann also viel Prämie sparen. Testsieger ist in drei von vier abgefragten Kategorien die Merkur. Sie punktet sowohl bei Männern wie auch bei Frauen und Kindern mit attraktiven Konditionen und guten Leistungen.

Wiener Städtische vorn

Bei den Familientarifen liegt die Wiener Städtische vorne. Worauf Sie achten sollten? Auf die so genannte „Gliedertaxen“-Regelung (damit ist die Leistung im Falle von Verlust oder Gebrauchsunfähigkeit von Körperteilen oder Sinnesorganen gemeint) und auf die Leistungen bei dauernder Invalidität. Am schlechtesten schneiden die Allianz und die Postversicherung ab. In beiden Fällen stehen die (mäßigen) Leistungen in keinem Verhältnis zur hohen Prämie.

830.000 Unfälle jedes Jahr

Jedes Jahr verunglücken in Österreich rund 830.000 Menschen, 8600 tragen bleibende Schäden davon. Die Statistik weiß noch mehr: Nahezu 70 Prozent der Unfälle mit Invaliditätsfolgen ereignen sich im Bereich Heim, Freizeit und Sport. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Unfälle, die sich am Arbeitsplatz oder auf dem Weg dorthin ereignen, sind über die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt. Betroffene können mit einer Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspension rechnen, die vor allem bei Jüngeren jedoch weit unter dem Aktiveinkommen liegt.

Freizeitunfälle nicht versichert

Bei Freizeitunfällen gibt es über die Erstversorgung und medizinische Wiederherstellung im Krankenhaus (die über die gesetzliche Sozialversicherung abgedeckt ist) hinaus keine Leistung, etwa eine zusätzliche Unfallrente. Mögliche Folge: eine unter Umständen existenzielle Versorgungslücke durch Einkommenseinbußen.

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Bild: VKI