Versicherung: Private Haftpflicht

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KONSUMENT 7/2011 veröffentlicht: 16.06.2011

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Manche Versicherungen sind unnötig. Aber eine private Haftpflichtversicherung ist ­unentbehrlich.

Ob Crash auf der Skipiste oder Wasser aus der oberen Wohnung: Bei Malheurs im Alltag oder größeren Unfällen taucht immer die Frage nach dem Verursacher auf. Denn dieser könnte für die entstandenen Schäden geradestehen müssen.

Ruinös für Verursacher

Gerade Personenschäden können für denjenigen, der sie verschuldet, den wirtschaftlichen Ruin bedeuten. Das kann dann passieren, wenn das Unfallopfer für den Rest seines ­Lebens auf Pflege angewiesen ist. Deshalb gehört eine private Haftpflichtversicherung zur wirtschaftlichen Grundversorgung, auch wenn sie nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

Wer fahrlässig handelt zahlt

Das Argument "aber ich passe eh immer auf" sticht nicht. Denn böse Absicht ist bei Schäden ohnehin selten im Spiel. Meist liegt Fahrlässigkeit vor: Man hat zu wenig aufgepasst, ­Abstand und Geschwindigkeit falsch eingeschätzt oder im Eifer des Gesprächs eine brennende Zigarette zu nahe an die Jacke des ­Gegenübers gehalten. Je nach Schwere sprechen die Juristen von leichter oder grober Fahrlässigkeit. Und für diese Schäden muss der Verursacher aufkommen.

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3 Stimmen

Kommentare

  • In Deutschland besser
    von MaRuschka am 24.06.2011 um 13:00
    Da ich gerade in Deutschland bin, habe ich Erfahrung mit den dortigen Haftpflichtversicherungen. Es gibt dort, meist ohne Aufzahlung, die Klausel "inklusive Ausfallrisiko eigener privater Haftpflichtansprüche". Das ist unglaublich nützlich. Es bedeutet, dass, wenn man selbst von jemandem anderen geschädigt wird, derjenige aber nicht zahlen kann oder nicht versichert ist, übernimmt die eigene Versicherung den Schaden!! Soweit ich weiss, gibt es das bei uns in Österreich nicht, schade!
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo