Versicherung: private Unfallversicherung

Bleibende Schäden

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Konsument 9/2010 veröffentlicht: 10.08.2010

Inhalt

"Welche Vorteile bietet eine private Unfallversicherung und worauf muss ich beim Abschluss achten?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Walter Hager.

Walter Hager (Bild: VKI) 
Walter Hager

Eine private Unfallversicherung ist vor allem dann wichtig, wenn nach einem Freizeitunfall bleibende Schäden (Invalidität) auftreten. Schwere Invaliditätsgrade sollten daher durch eine möglichst hohe Progression gedeckt werden. Hohe Progression bedeutet, dass die Leistung umso höher liegt, je höher der Grad der Invalidität ist.

Vor Abschluss des Vertrages sollte klar sein, welche Summe bei einer dauerhaften, vollständigen Invalidität nötig ist, um keine finanziellen Einbußen zu erleiden. Dazu haben wir folgende Faustregel: Die Versicherungssumme sollte bei einer Progression von zumindest 400 Prozent das Zwei- bis Dreifache des Bruttojahreseinkommens betragen. Außerdem wird  das Risiko von Berge- und Rückholkosten nach Unfällen gedeckt, die die gesetzliche Unfall- beziehungsweise Krankenversicherung nicht immer übernehmen.

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