Versicherungen

Durch die Finger geschaut

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Konsument 2/2000 veröffentlicht: 01.02.2000

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Im Falle eines Falles decken Versicherungen nicht alles! Erst im Schadensfall realisieren viele Konsumenten, dass sie ihren Versicherungsvertrag nicht genau studiert haben.

Die Ergebnisse unserer Leserlobby zum Thema „Versicherungsleistungen“ („Konsument“ 7/99) zeigten: Vielen Konsumenten ist nicht bewusst, dass die Versicherer die Leistungen im Schadensfall einschränken. 71 Prozent der Einsender wussten bei Vertragsabschluss nicht, dass der versicherte Schaden keineswegs in allen Fällen gedeckt ist. Ursache dieser Informationslücke sind Beratungsmängel und Übersetzungsprobleme aus dem Versicherungschinesisch.
Je vertrauenserweckender der Berater, desto eher verzichten die Konsumenten auf das Durchlesen der Verträge. Kein Wunder: Schließlich fühlen sich die meisten mit den kompliziert formulierten Vertragsbedingungen überfordert. Dabei ist die Deutung der Versicherungsverträge absolut keine Bildungsfrage, auch höher Gebildete haben Probleme damit. Hier steckt der Teufel meist im Detail. Vergessen Sie deshalb nie, nach eventuellen Ausnahmen zu fragen, bevor Sie einen Vertrag unterschreiben. Jedem kann es passieren, dass gerade die übersehene Klausel im Schadensfall zum Verhängnis wird. Das zeigen Fälle aus der Praxis.

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