VISA-Electron-Karte

Einladung zum Mißbrauch

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Konsument 1/2002 veröffentlicht: 01.01.2002

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Mit seltsamen Methoden bringt VISA eine neue Karte unter die Leute.

„Dass eine seriöse Firma das nötig hat“, ärgerte sich Herr Viktor. Er hatte eine so genannte VISA-Electron-Karte zum Beheben von Bargeld zugeschickt bekommen. Unaufgefordert. Nur noch anrufen brauchte er und die Karte freischalten lassen. Herr Viktor fühlte sich überrumpelt. „Ich lege die Karte einstweilen in eine Lade“, meinte er. Genau das aber könnte ihm zum Verhängnis werden. Angenommen, jemand findet die Karte samt Brief, ruft bei der Kartenfirma an und lässt die Nummer freischalten: Der PIN-Code für Abhebungen kommt danach in einem ganz normalen Kuvert mit der Post. Wenn nun der unredliche Finder diesen Brief abfängt, hat er damit den Code und kann nach Belieben auf Herrn Viktors Kosten Geld abheben. Und der muss sich dann mit VISA streiten, wer zahlen muss. Ähnlich könnte es allen gehen, die mit dieser Karte „beglückt“ wurden. Für bedenklich halten wir auch, wie dem Kunden hier ein Vertrag aufs Aug’ gedrückt werden soll.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo