Wohnkredite

Sicherheitsgurt gegen hohe Zinsen

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Konsument 7/2010 veröffentlicht: 16.06.2010

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Welche Möglichkeiten aber hat man als Kreditnehmer, um sich gegen (zu) stark steigende Zinsen abzusichern? Ein neues Konsument-Buch gibt einen Überblick.

Noch befinden wir uns in einem historischen Zinstal. Ab Ende 2010 drohen jedoch erhebliche Zinssteigerungen. Für so manchen Haushalt könnte unter diesen Umständen ein finanzielles Horror-szenario wahr werden.

Niedrige Zinsen aufgrund kurzfristiger Zinsbindung: Österreichs Hausbauer wollen natürlich Kosten sparen. Mit den nächsten Zinsanhebungen droht aber Ungemach durch steigende Finan­zierungskosten.

Dagegen kann man sich – auch bei Fremd­währungskrediten – schützen. Die möglichen Instrumente, deren Funktionsweisen, Chancen und Risiken sind jedoch vielfach unbe­kannt. Wir zeigen Ihnen beispielhaft zwei Produkte.

Zinscap mit gleitendem Zinssatz

Ausgangsszenario: Sie befinden sich als Kreditnehmer in einer  Situation niedriger Zinsen. Die Notenbank Ihrer Kreditwährung hat jedoch bereits angekündigt, dass sie die Zinsen nicht weiter senken wird. Das deutet darauf hin, dass die Zinsen in normaler­weise ein bis zwei Jahren wieder steigen werden.

Sie möchten nun gerne das aktuell niedrige Zinsniveau weiter nutzen, jedoch bereits jetzt Vorsorge für die zu erwartenden Zinserhöhungen treffen.  Eine Möglichkeit ist eine Zinscap-­(Zinsobergrenze)Vereinbarung mit gleitendem Zinsniveau. Wie funktioniert das?

Bild: VKI 


Im Gegensatz zu anderen Produkten mit Zinscap zahlen Sie  während der Laufzeit einen Mischzinssatz aus 3­Monats­Euribor (oder einem anderen Referenzzinssatz) und dem Zinscap. Mit  jedem Monat der Laufzeit wird der Referenzzinssatz hierbei etwas geringer und der Zinscap etwas höher gewichtet. Dies werden wir nachfolgend verdeutlichen.

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Bild: VKI