Wohnraumfinanzierung

Bazar am Bankschalter

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Konsument 2/2002 veröffentlicht: 01.02.2002

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  • Bauspardarlehen und Hypothekarkredit derzeit gleich teuer
  • Versteckte Kosten
  • Konditionen verhandelbar

Bauspardarlehen oder Hypothekarkredit? Das ist zurzeit eine gute Frage. Beide sind wegen der niedrigen Zinsen relativ günstig. Vorausgesetzt, Sie verhandeln hart und bleiben hartnäckig. Ansonsten werden Sie mit Konditionen abgespeist, die deutlich über dem Bestzins liegen. Dazu kommt: Unterschiedliche Berechnungsmethoden und Nebenkosten sorgen dafür, dass der Markt sehr unübersichtlich ist. Nur nach intensiver Recherche konnten wir alle Angebote für die Wohnraumfinanzierung auf einen Nenner bringen und die besten Angebote herausfiltern.

Vergleiche schwierig

Die Vermutung liegt nahe, dass hinter diesem Wirrwarr an Angeboten System steckt. Wer sich für einen Kredit interessiert, hat Mühe, die Angebote miteinander zu vergleichen. Nicht immer werden alle Kostenbestandteile eingerechnet. Ein wichtiger Anhaltspunkt ist der Effektivzinssatz. Da er jedoch nicht alle Kosten enthält, haben wir in unseren Tabellen einen Gesamtzinssatz errechnet, der sämtliche Kosten des Angebots berücksichtigt.
Vergleicht man die „offiziellen“ Konditionen, liefern sich Bausparkassen und Banken ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Kreditkunden. Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit einem Bauspardarlehen wahrscheinlich besser bedient. Steigen die Zinsen, zahlt man trotzdem nicht mehr als maximal sechs Prozent Nominalzins. Bei Hypothekarkrediten ist hingegen keine Zinsobergrenze vorgesehen. Es werden zwar auch Fixzinskredite angeboten, die Laufzeit ist jedoch auf höchstens zehn Jahre beschränkt (siehe Tabelle: „Fixzinsangebote“).

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