Zukunftsvorsorge neu

Keine sichere Bank

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Konsument 8/2003 veröffentlicht: 15.07.2003

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  • Hohe Kosten fressen Ertrag
  • Zu wenig Transparenz und Information
  • Versicherungs-Produkte meist teurer und unflexibler

Staatliche Prämie, Kapitalgarantie, Steuerfreiheit – kein Wunder, dass die neuen Zukunftsvorsorgeprodukte der Banken und Versicherer weggehen wie die warmen Semmeln. Rund 60.000 Verträge haben die größeren Anbieter binnen kurzer Zeit verkauft. Wir haben uns die Angebote näher angesehen. 18 waren es zum Stand der Erhebung, und laufend werden es mehr.

Alle kochen mit Wasser

Der Großteil sind fondsgebundene Lebensversicherungen, der Rest Fondsprodukte. Und obwohl das Gesetz relativ enge Grenzen für die Ausgestaltung vorgibt, unterscheiden sich die Produkte oft in Details, die ganz schöne Differenzen ergeben können; sei es, was die Laufzeit betrifft, den Mindesteinzahlungsbetrag oder die Kosten. Gemeinsam ist sämtlichen Anbietern, dass sie alle nur mit Wasser kochen. Einen wahren Geldsegen darf sich niemand erwarten – trotz markiger Werbeaussagen.

Wen fördert der Staat da eigentlich?

Das beginnt schon bei den 9,5 Prozent Prämie, die der Staat für dieses Jahr beisteuert. Die Prämie wird jährlich neu festgelegt und orientiert sich am jeweiligen Zinsniveau. Sie wird allerdings nicht unbegrenzt gewährt, sondern nur bis zu einem Einlagebetrag von 1,53 Prozent der jährlichen Sozialversicherungs-Höchstbemessungsgrundlage (derzeit sind das 1851 Euro).

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Bild: VKI