Adipositasberatung in Wien

Dick im Geschäft

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KONSUMENT 10/2012 veröffentlicht: 26.09.2012, aktualisiert: 28.11.2012

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Übergewicht entwickelt sich zur Wohlstandskrankheit, immer mehr Menschen möchten abnehmen. Wir haben in unserem Test die Qualität der Adipositasberatung bei zehn Wiener Ärzten unter die Lupe genommen.

In den Industrienationen bringen die Menschen immer mehr Kilos auf die Waage. Der österreichische Ernährungsbericht 2008 geht davon aus, dass 42 Prozent der bis 65 Jahre alten Erwachsenen übergewichtig sind. Elf Prozent gelten gar als krankhaft über­gewichtig (adipös). Besonders von Adipositas betroffen sind Männer und über 40-Jährige. Bewohner der östlichen Landesteile sind durchschnittlich dicker als die Einwohner im Westen. Richtig abnehmen wird immer wichtiger und so bieten auch Ärzte vermehrt Programme zum Abspecken an.

Fettere Ernährung und weniger Bewegung

Die Gewichtszunahme erklären sich Fachleute vor allem damit, dass wir uns anders ernähren (fett- und zuckerreicher), älter werden und uns im Schnitt weniger bewegen als noch vor einigen Jahrzehnten. Vermutlich spielen auch soziale ­Lebensumstände, Bildung und Einkommen eine Rolle. Eine fachlich fundierte Darstellung findet sich in den Adipositas-Richtlinien: Management of Obesity in Adults - European Clinical Practice Guidelines die wir als Basis für den Test genommen haben.

Übergewicht mit dem Body-Mass-Index messen

Als gängiges Maß zur Feststellung von Übergewicht dient der sogenannte Body-Mass-Index (BMI). Dieser gibt das Verhältnis des Körpergewichts zur Körpergröße an. Berechnet wird er, indem man das Körpergewicht durch das Quadrat der Größe (in Metern) teilt. Ein Mensch, der 1,80 m groß ist und 84 Kilo wiegt, hätte demnach einen BMI von rund 26 und wäre damit bereits übergewichtig. Nach der üblichen Ein­teilung gelten Menschen mit einem BMI von über 30 als adipös (bei 1,80 m Größe ab 97 kg). Der BMI ­alleine ist allerdings noch zu wenig aus­sagekräftig. Sehr muskulöse Menschen erreichen oft ­einen hohen BMI, da Muskel­masse schwerer ist als Fettgewebe.

Mehr Fett, erhöhtes Krankheitsrisiko

Adipöse Menschen erkranken bereits in ­jüngeren Jahren häufiger an Diabetes, Gefäßstörungen, Arteriosklerose oder Asthma. Zu den Folgeerkrankungen von Adipositas zählt unter anderem auch erhöhter Blutdruck, der eine Ursache für Schlaganfall und Herzinfarkt ist. Dabei spielt allerdings auch eine Rolle, wie das Fett im Körper verteilt ist. Als besonders risiko­reich gelten Fettablagerungen an den inneren Organen und im Bauchraum. Deshalb messen Ärzte häufig auch den Taillenumfang. Bei Frauen gilt ein Taillenumfang ab 80 Zenti­metern, bei Männern einer ab 94 Zentimetern als kritische Grenze.

  Dieser Test entstand in Kooperation mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Dr. Stadler Barbara, Dr. Elcic-Mihaljevic Karmen, Dr. Eller-Berndl Doris, Univ.Prof. Dr. Irsigler Karl, Dr. Hanusch Ursula, Univ.Prof. Dr. Ludvik Bernhard, Univ.Prof. Dr. Stulnig Thomas MBA, Dr. Dombrowski Eva Ruth, Dr. Aspalter Rosa Maria, DDr. Heinrich Karl-Georg

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