Antibabypillen

Sichere Sache

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Konsument 2/2004 veröffentlicht: 14.01.2004

Inhalt

  • Hormonpräparate gehören zu den sichersten Verhütungsmitteln
  • Nebenwirkungen und Risiken sind bekannt
  • Preisunterschiede gehen bis zum Dreifachen

Vier von zehn nehmen die Pille

Etwa vier von zehn Frauen wählen heute für die Familienplanung die Pille, weil diese Methode komfortabel und sicher ist. Risiken und Nebenwirkungen sind genau erforscht; Frau und Arzt können gemeinsam das Für und Wider überlegen.

Die meisten „Antibabypillen“ sind aus Östrogenen und Gestagenen zusammengesetzt. Es sind künstlich hergestellte Hormone, die den natürlichen Sexualhormonen im Körper ähneln. Östrogene verhindern den monatlichen Eisprung. Gestagene verändern die Beschaffenheit des Schleims, der den Gebärmutterhalskanal auskleidet, wodurch die Spermien auf ihrem Weg in die Gebärmutter behindert werden. Sie verändern auch die Gebärmutterschleimhaut, sodass einem bereits befruchteten Ei das Einnisten erschwert wird.

Ein-, Zwei- oder Drei-Phasen-Präparate

Abhängig davon, wie die beiden Wirkstoffe – Östrogene und Gestagene – über die 21 Einnahmetage in den Dragees verteilt sind, wird nach Ein-, Zwei- oder Dreiphasenpräparaten unterschieden. Bei Packungen, die Tabletten für 28 Tage beinhalten, sind sieben davon hormonfrei. Sie dienen nur dazu, den Einnahmerhythmus nicht zu unterbrechen. Als „Minipille“ gilt ein Mittel, das nur ein Gestagen enthält. Es wird täglich ohne Unterbrechung eingenommen.

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