Antifaltencremen

Ein glatter Sieger

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Konsument 6/2000 veröffentlicht: 22.05.2000

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  • Falten sind nicht wegzubügeln
  • Billig wirkte am besten
  • Vitamine und Enzyme nur Aufputz

Für immer jung – für die Frau von heute ist dies kein Wunschtraum, sondern Verpflichtung. Der reiferen Frau soll man(n) tunlichst ihrAlter nicht ansehen. Ob in der Partnerschaft oder auf dem Arbeitsmarkt:

Jugendlichkeit ist gefragt. Aber der Kampf gegen die fortschreitende Zeit bedeutet harte Arbeit. Die Kosmetikindustrie will dabei helfen – und profitieren.

Verlust der Elastizität

Beim Älterwerden verliert die Haut an Elastizität. Sie speichert weniger Fett und Feuchtigkeit. Falten zeigen sich. Zuerst dort, wo das Mienenspiel besonders intensiv ist, auf der Stirn sowie um die Mund- und Augenpartie. Auch von außen kommen schädliche Einflüsse. Wind und Wetter setzen der Gesichtshaut zu. Kälte und Heizungsluft lassen sie austrocknen, Abgase und Zigarettenrauch tun ein Übriges. Hauptschuldige an den Runzeln aber ist die UVA-Strahlung. Augenfälliger Beweis: Die meist gut verpackte Sitzfläche präsentiert sich auch bei älteren Semestern noch frisch und glatt (eifrige FKK-Sonnenanbeterinnen vielleicht ausgenommen).

Fältchen mildern statt glätten

Wenigstens verspricht die Werbung heute nicht mehr, Falten wegzubügeln. Dass dies nicht funktionieren kann, dürfte sich inzwischen allgemein herumgesprochen haben. Wohl aber wird angekündigt, dass Fältchen gemildert und die Hautstruktur verbessert werden. Das spielt sich allerdings in Millimeterbruchteilen auf der allerobersten Hautschicht ab und ist mit freiem Auge nicht zu sehen. Immerhin kann der Effekt mit modernen Messmethoden nachgewiesen werden. Doch nur eine Creme in unserem Test konnte hier „gut“ punkten.

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