Asthma durch Sprays

Hohes Risiko

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Konsument 10/2007 veröffentlicht: 20.09.2007, aktualisiert: 16.10.2007

Inhalt

Experten raten zum Verzicht auf Sprays in geschlossenen Räumen.

Reinigungssprays: nein danke

Viele Reinigungsmittel für den Haushalt sind als Sprays im Handel. Eine internationale Studie zeigt nun, dass Produkte zum Säubern von Glas und Möbeln sowie Raumsprays zur Geruchsverbesserung das Asthmarisiko deutlich erhöhen. Atemwegserkrankungen und asthmatische Symptome treten dabei umso häufiger auf, je mehr unterschiedliche Reinigungsmittel zum Einsatz kommen und je häufiger diese benutzt werden.

Wer einmal in der Woche sprayt, unterliegt einem erhöhten Risiko auf Atemwegsbeschwerden und Asthma-Symptome, bei vier Mal pro Woche verdoppelt sich das Risiko. Experten raten zum Verzicht auf Reinigungssprays in geschlossenen Räumen. Wer derartige Mittel dennoch benutzt, sollte dabei möglichst nicht einatmen und nach der Anwendung gut lüften. Imprägniersprays für Schuhe sollten nur im Freien verwendet werden.

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