Aufblasbare Rodeln

Institut Sicher Leben warnt

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Konsument 1/2003 veröffentlicht: 12.12.2002, aktualisiert: 17.12.2002

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Jährlich rund 4000 Rodelunfälle in Österreich.

Kaum eine Wintersportart wird so unterschätzt wie das Rodeln. In Österreich müssen laut Institut Sicher Leben jeden Winter rund 4000 Opfer von Rodelunfällen ins Spital eingeliefert werden. Besonders gefährlich sind aufblasbare Rodeln, beispielsweise in Schwimmreifenform: Der Benutzer sitzt im Ring und hat mit seinen Händen und Füßen zu wenig Kontakt zum Schnee, um Lenkmanöver durchführen zu können. Dabei können diese Gefährte sehr schnell werden, weil sie auf Grund der großen Auflagefläche kaum in den Schnee einsinken. Es gibt auch keine Spurführung, so dass man leicht ins Trudeln gerät. Institutsleiter Rupert Kisser: „Solche Modelle gehören einfach aus dem Verkehr gezogen. Sie schauen aus wie Kinderspielzeug, dabei kommen damit nicht einmal sportliche Erwachsene zurecht.“

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